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Tief in der Camargue & Saintes-Maries-de-la-Mer

Die Camargue ist bekannt für Stiere, Wildpferde und Flamingos – zumindest zieren die meisten Postkarten diese Motive. Um Dir direkt die Hoffnung auf ein Zusammentreffen zu geben: Ja, dort siehst du schwarze Stiere, weiße oder rosane Flamingos. Die meisten Pferde dort führen jetzt doch ein deutlich weniger wildes Leben, als ihre Vorfahren. Schön anzusehen sind die Besonderheiten der Camargue auf jeden Fall: Am Wegesrand auf den Weiden siehst Du auf der Fahrt von Arles durch den Naturpark der Camargue Stiere, die friedlich grasen. Ein Traum, oder? Die Landschaft der Camargue ist geprägt von Salzseen. Hat man Glück, so sieht man hier die typischen Flamingos im Wasser stehen. Die Camargue ist auch bekannt für ihren Reisanbau. Du kannst Dich vor Ort informieren, in welchem Zusammenhang das salzige Wasser der Umgebung mit dem Anbau des Grundnahrungsmittels steht. So, kommen wir nun zu dem Ort, von dem Du vielleicht nicht unbedingt die Innenstadt sehen musst, aber welcher einen wunderhübschen Hafen mit Strand hat. Saintes-Maries-de-la-Mer ist ein Wallfahrtsort, jedoch sind dort auch viele Sinti und Roma, welche einem das Touri-Dasein …

Arles: Auf den Spuren von Van Gogh und den Römern

Arles ist das Tor zur Camargue, der Landschaft im Süden, welche an das Mittelmeer angrenzt. Die Stadt ist bekannt für seine römischen Wurzeln, die Du vor allem in den Bauwerken entdecken kannst.  So beginnen die meisten Stadtführungen am Flussufer der Rotten, wo auch die Flusskreuzfahrten ihren Stop einlegen. Durch kleine Gassen gelangst Du zu einem der typischen Sehenswürdigkeiten der Stadt Arles: Das Amphitheater von Arles. Auch heute wird die Arena von der Stadt noch genutzt. Sowohl Kulturveranstaltungen, als auch umstrittene Stierkämpfe finden in dem altehrwürdigen Gebäude statt. Etwas weiter im inneren der Stadt findest Du das antike Theater. Für Besuche ist es nicht geöffnet, du kannst jedoch einen Blick von den Seiten hineinwerfen.  Arles stellt sich für mich als düstere Stadt dar. Der Stein, aus dem die Häuser erbaut wurden, trägt viele Zeichen der Verwitterung. Umso prachtvoller wirkt Arles durch die vielen kleinen Farbakzente, die Du überall in der Stadt finden kannst. Ein sehr harmonisches Fleckchen in Frankreich 😉 * Sehr fotogen und hübsch anzusehen ist der Place de la Republique. Hier findest Du unter anderem das Rathaus der Stadt, …

Abtei Notre-Dame de Sénanque

Auf der Fahrt zum Kloster Notre-Dame de Sénanque kannst Du einen herrlichen Blick auf den Ort Gordes erhaschen. Gordes schmiegt sich geradezu an einen Berg an und glänzt ganz herrlich im Sonnenlicht:Die Abtei erreichst Du nur über Straßen, die in das Tal führen, in dem die Abtei liegt. Besonders breit sind die Straßen nicht, aber der Anblick der Abtei lohnt sich! Steht man vor der Abtei, so lässt sich die Größe des Geländes und der Gebäude kaum einschätzen. Der Besucherparkplatz befindet sich auf der rechten Seite und nur der vordere Bereich der Gebäude ist für uns Besucher zugänglich. Zur Zeit der Lavendelblüte lohnt sich ein Besuch der Abtei ganz besonders! Neben diversen anderen Anbauprodukten, befinden sich rund um die Abtei Lavendelfelder.  Die Sonne erreicht die Abtei erst zur Mittagsstunde, bis dahin ist es angenehm kühl in den Räumen.  Sénanque beherbergt immer noch Mönche, die der täglichen Arbeit nachgehen. Unter anderem kannst Du die Gemäuer besichtigen, in denen damals die Mönche auf Pritschen lebten. Heutzutage haben sie einzelne Zellen, die für die Besucher natürlich nicht zugänglich sind. In …