Alle Artikel mit dem Schlagwort: Reisebericht

Tief in der Camargue & Saintes-Maries-de-la-Mer

Die Camargue ist bekannt für Stiere, Wildpferde und Flamingos – zumindest zieren die meisten Postkarten diese Motive. Um Dir direkt die Hoffnung auf ein Zusammentreffen zu geben: Ja, dort siehst du schwarze Stiere, weiße oder rosane Flamingos. Die meisten Pferde dort führen jetzt doch ein deutlich weniger wildes Leben, als ihre Vorfahren. Schön anzusehen sind die Besonderheiten der Camargue auf jeden Fall: Am Wegesrand auf den Weiden siehst Du auf der Fahrt von Arles durch den Naturpark der Camargue Stiere, die friedlich grasen. Ein Traum, oder? Die Landschaft der Camargue ist geprägt von Salzseen. Hat man Glück, so sieht man hier die typischen Flamingos im Wasser stehen. Die Camargue ist auch bekannt für ihren Reisanbau. Du kannst Dich vor Ort informieren, in welchem Zusammenhang das salzige Wasser der Umgebung mit dem Anbau des Grundnahrungsmittels steht. So, kommen wir nun zu dem Ort, von dem Du vielleicht nicht unbedingt die Innenstadt sehen musst, aber welcher einen wunderhübschen Hafen mit Strand hat. Saintes-Maries-de-la-Mer ist ein Wallfahrtsort, jedoch sind dort auch viele Sinti und Roma, welche einem das Touri-Dasein …

Abtei Notre-Dame de Sénanque

Auf der Fahrt zum Kloster Notre-Dame de Sénanque kannst Du einen herrlichen Blick auf den Ort Gordes erhaschen. Gordes schmiegt sich geradezu an einen Berg an und glänzt ganz herrlich im Sonnenlicht:Die Abtei erreichst Du nur über Straßen, die in das Tal führen, in dem die Abtei liegt. Besonders breit sind die Straßen nicht, aber der Anblick der Abtei lohnt sich! Steht man vor der Abtei, so lässt sich die Größe des Geländes und der Gebäude kaum einschätzen. Der Besucherparkplatz befindet sich auf der rechten Seite und nur der vordere Bereich der Gebäude ist für uns Besucher zugänglich. Zur Zeit der Lavendelblüte lohnt sich ein Besuch der Abtei ganz besonders! Neben diversen anderen Anbauprodukten, befinden sich rund um die Abtei Lavendelfelder.  Die Sonne erreicht die Abtei erst zur Mittagsstunde, bis dahin ist es angenehm kühl in den Räumen.  Sénanque beherbergt immer noch Mönche, die der täglichen Arbeit nachgehen. Unter anderem kannst Du die Gemäuer besichtigen, in denen damals die Mönche auf Pritschen lebten. Heutzutage haben sie einzelne Zellen, die für die Besucher natürlich nicht zugänglich sind. In …

Monument der Provence: Pont du Gard

Von Bildern oder Reportagen kennt man den Pont Du Gard vielleicht. Der riesige Bau in der Provence ist jedoch viel umfassender, als die Abbildungen vermuten lassen. Schon von weitem sieht man die riesigen Bögen und den wahrhaft kleinen Fluss darunter. Scheint die Sonne, so strahlt der Stein, aus dem das Monument vor vielen Jahren geschaffen wurde. Wie riesig das ganze Bauwerk ist, möchte ich Dir gerne zeigen. Der erste Blick ist mehr als atemberaubend. Die Größe des Pont du Gard wird einem erst wirklich bewusst, wenn man das Bauwerk mit eigenen Augen gesehen hat. Unter dem Bogen hindurch kommst Du zu einem Bereich, wo du an das Ufer des Flusses und von dort Fotos machen kannst.  Ganz so klein sind die unteren Bögen auch nicht. Neben dem Monument führt nun auf der ersten Ebene eine Brücke entlang, auf der Du laufen und alles bestaunen kannst.  Erst, wenn man die Breite der Pfeiler wirklich gesehen hat und in ihrem mächtigen Schatten stand, kann man begreifen, welche Arbeit die Errichtung des Pont du Gard mit sich gebracht hat. Vor …